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Extrem-Tellern: Härtetester gesucht!

Wir bei Cool Camping machen keine Werbung. Aber das, was uns gefällt, schauen wir uns genauer an. Und manchmal schreiben wir darüber. Jetzt zum Beispiel. Denn nicht alle haben grandiose Alu- oder Titanteller, von denen sie ihr Grillgut genießen. Wir zum Beispiel haben, ja, eine Plastikausrüstung. Teller, Becher, Schüsseln. Nur ist Plastik nicht gerade fortpflanzungsörderlich, und Plastik landet viel zu oft eben nicht nur im Müll.

Geschirr2Gerade sind wir jedoch über Geschirr gestolpert, von dem man wohl problemfrei speisen kann. Es gibt Teller, Becher und diese Dinger hier (siehe Bild) – in Asien weit verbreitet, eine Mischung aus Tasse und Suppenschüssel. Ganz schick, und, so behaupten die Hersteller, gut zu uns und zur Natur: Das Geschirr ist frei von Schadstoffen, und wenn man es nach der Mahlzeit im Boden eingräbt, braucht man es nicht mehr abzuwaschen (man muss man allerdings neues Geschirr kaufen). Das alte jedenfalls vergeht rückstandsfrei binnen zwei Jahren. Denn es besteht zu großen Teilen aus Bambusspänen, die bei der Essstäbchen-Produktion anfallen, aus natürlichen Harzen und Stärke.

Klingt doch gut, aber stimmt das alles auch? Cool Camping Deutschland hat Michael Braungart gefragt, einen nicht nur sehr netten, sondern auch sehr kompetenten Chemiker, der sich damit auskennt, was vergeht  – und was eben nicht. Er schreibt uns: “Die Inhaltsstoffe des umweltfreundlichen, sowie recycelfähigem Geschirr sind in der Tat alles Substanzen, die sich mit der Zeit rückstandslos auflösen. Einzig die wasserbasierte Farbe aus Polyurethan vergeht nicht.” Also die Farbe. Der Hersteller (Rubytec) erklärt uns dazu, dass die Farben nicht giftig seien und nur 0,4 Prozent des Produkts ausmachten.

Geschirr1Klingt immer noch ganz gut, letzte Frage: Ist das Geschirr auch praktisch? Das sollt Ihr uns beantworten. Drei Familien, Päärchen, Campinggrüppchen, wer auch immer – Ihr bekommt von uns einen Satz Bambus-Geschirr. Und Ihr macht den Härtetest! Alles was Ihr tun müsst: Schreibt uns auf Facebook kurz, wer Ihr seid, und warum Ihr die perfekten Härtetester seid (bis 18. August). Vielleicht habt Ihr auch ein Foto. Wir schicken Euch das Geschirr. Und Ihr schreibt uns ab und zu (spätestens nach einem Jahr), ob das Bambus-Harz-Geschirr durchgehalten hat. Denn sogar geschirrspülerfest soll es sein. Nicht, dass jemand einen Camping-Spüler dabei hätte, oder?

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Bauernhof revisited

Folger1Ein Wiedersehen ist manchmal schön und manchmal schaurig: Wenn wir nach zwei oder drei Jahren Plätze wieder ansteuern, die es ins Buch geschafft haben, werde ich oft ein wenig nervös: Ob der Platz wohl so schön ist, wie ich ihn erinnere? Wäre ja nichts schlimmer, als mich selbst zu enttäuschen. Gerade haben wir unser Wochenende an der Nordsee verbracht – auf dem Ferienhof von Carmen Folger. Und es gibt nichts Schöneres als einen Platz, der besser ist als in der Erinnerung.

Folger2Es hat allerdings ein wenig gedauert, bis wir diese Erfahrung machen durften: Denn zweimal habe ich Carmen Folger in diesem Sommer schon angerufen, und zweimal war keiner ihrer fünf Plätze frei. Einmal, so hat sie mir heute verraten, hat sogar ein Camper mit Cool-Camping-Buch uns den Platz vor der Nase weggeschnappt. Bin ich also selbst schuld. Aber das Warten hat sich gelohnt: Es war friedlich, schön, mit tollen Zeltnachbarn und einigen Neuzugängen auf dem Hof: ein Nandu, den Carmen aus einem Tierpark wegadoptiert hat. Ein dutzend Kälber, und eine Ente, die schon recht groß, aber noch voller Flaum war. Unsere Jungs fanden´s prima. Und als wir dann nach Zeltabbau und vor Abfahrt verschwitzt in der Nordsee saßen, ein paar hundert Meter vom Hof entfernt, der Wind uns oben und das Wasser uns unten kühlte, da dachte ich: Vielleicht hätte ich den Hof nicht ins Buch aufnehmen sollen. Damit für uns  selbst ein wenig öfter ein kleines, feines Plätzchen bei Carmen Folger frei ist.

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Insulaner beim Inselcamping

Spiekeroog-ZeltLasst alle Hoffnung fahren. In diesen Wochen bekommt Ihr leider kein Plätzchen mehr in dieser Campingoase: Bis 4. August sind die kleinen Dünentäler und weiten Salzwiesen auf der Nordseeinsel Spiekeroog schon ausgebucht.

Aber träumen wird man ja noch dürfen, und dabei hilft uns Johannes Sanders, ein ganz besonderer Campinggast. Denn Sanders wuchs auf Spiekeroog auf, und ging trotzdem immer mal wieder campen, nur ein paar hundert Meter vom Elternhaus entfernt. Immer, wenn Onkel und Tante vom Festland (genauer: aus Dortmund) nach Spiekeroog kamen, schlug auch Johannes seine Heringe in die Dünen.

Irgendwann wurde aber auch Johannes groß, und er verlor die Lust am Camping – zum Glück nur vorübergehend. Mit 40 Jahren fand er sie wieder, dank seiner Söhne. Und weil er mittlerweile auf dem Festland lebte, schnappte er sich seine Bande und fuhr nach Spiekeroog. Seitdem ist er dem Insel-Campingplatz wieder treu. Manchmal kommt er sogar allein und besucht nebenbei seine mittlerweile 94jährige Mutter.”Ein wunderbarer Platz”, erzählt er, “weil er vom Herbst bis zum Frühjahr der Natur zurückgegeben wird.” Bis auf den roten Kiosk keine festen Gebäude, keine Wohnwagen, nur Zelte, und nur im Sommer. “Eine Atmosphäre, wie ich sie selten erlebt habe”, meint Johannes. Finde wir auch. (Selbstverständlich findet sich der Platz also auch in Cool Camping Deutschland wieder.)

Uns hat Johannes die schönsten Fotos von seinen Spiekeroog-Erlebnissen geschickt. Damit man wenigstens träumen kann vom Sommerurlaub auf einem der schönsten Inselcampingplätze im Land.

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